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Kurt Tucholsky: Großstadt-Weihnachten

Großstadt – Weihnachten Nun senkt sich wieder auf die heim’schen Fluren die Weihenacht! die Weihenacht! Was die Mamas bepackt nach Hause fuhren, wir kriegens jetzo freundlich dargebracht.   Der Asphalt glitscht. Kann Emil das gebrauchen? Die Braut kramt schämig in

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Kurt Tucholsky: Rosen auf den Weg gestreut

Ich resigniere. Ich kämpfe weiter, aber ich resigniere. Wir stehen hier fast ganz allein in Deutschland – fast ganz allein. […] Pathos tuts nicht und Spott nicht und Tadel nicht und sachliche Kritik nicht. Sie wollen nicht hören. Dies schrieb

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Kurt Tucholsky: Ein älterer, aber leicht besoffener Herr

1930 erschien eine der besten Satiren auf die Parteienlandschaft der Weimarer Republik Tucholskys. »Ein älterer, aber leicht besoffener Herr« ist zugleich auch einer der Texte, die zeigen, dass Tucholsky immer Berliner geblieben ist, egal wie weit er sich innerlich und

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Kurt Tucholsky: Vor und nach den Wahlen

Also diesmal muß alles ganz anders werden! Diesmal: endgültiger Original-Friede auf Erden! Diesmal: Aufbau! Abbau! und Demokratie! Diesmal; die Herrschaft des arbeitenden Volkes wie noch nie! Diesmal. Und mit ernsten Gesichtern sagen Propheten prophetische Sachen: »Was meinen Sie, werden die

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Kurt Tucholsky: Der Graben

Der Graben Mutter, wozu hast du deinen aufgezogen? Hast dich zwanzig Jahr mit ihm gequält? Wozu ist er dir in deinen Arm geflogen, Und du hast ihm leise was erzählt? Bis sie ihn dir weggenommen haben. Für den Graben, Mutter,

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Kurt Tucholsky: An Walter Hasenclever

Zürich, Florhofgasse 4.3.33 Lieber Max, schönen Dank für Ihre beiden Schreiben vom 28.2. und vom 2.3. Entschuldigen Sie meinen letzthinnigen diktierten, ich war ganz herunter und hatte solche Ohrenschmerzen, daher war er so unpersönlich. Item: Krankheit geht so, Dank der

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Peter Panter: Schnipsel

Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. *   Manchmal sieht man Freunde wieder, die es zu etwas gebracht haben. Neid?

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Ignaz Wrobel: Der bewachte Kriegsschauplatz

Im nächsten letzten Krieg wird das ja anders sein … Aber der vorige Kriegsschauplatz war polizeilich abgesperrt, das vergißt man so häufig. Nämlich: Hinter dem Gewirr der Ackergräben, in denen die Arbeiter und Angestellten sich abschossen, während ihre Chefs daran

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Kaspar Hauser: Herr Wendriner steht unter der Diktatur

“Stieke –! Ich hab dir doch gesagt, du sollst nicht so laut reden. Vorm Kino stehn SA-Leute … siehste doch. Steig aus. Wieviel macht das? Es wird schon nicht regnen … das hält sich. Komm rein. Und halt jetzt den

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Theobald Tiger: Hej –!

Auf einem leeren Marktplatz stehst du – ganz allein: die Häuser haben geflaggt, jedes trägt eine andre Fahne, die Dächer sind schwarz vor Menschen; eine wimmelnde Schlange ist rings um den Platz gepreßt. Aus jedem Haus dringt Getöse, Blechmusik, Orgeln,

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Tucholsky-Veranstaltungen
  1. Affenkäfig Berlin

    22. August um 19:30 - 21:30
  2. Frauen sind eitel. Männer? NIE!

    25. August um 19:30 - 21:00
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