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Kaspar Hauser: Herr Wendriner steht unter der Diktatur

„Stieke –! Ich hab dir doch gesagt, du sollst nicht so laut reden. Vorm Kino stehn SA-Leute … siehste doch. Steig aus. Wieviel macht das? Es wird schon nicht regnen … das hält sich. Komm rein. Und halt jetzt den

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Theobald Tiger: Hej –!

Auf einem leeren Marktplatz stehst du – ganz allein: die Häuser haben geflaggt, jedes trägt eine andre Fahne, die Dächer sind schwarz vor Menschen; eine wimmelnde Schlange ist rings um den Platz gepreßt. Aus jedem Haus dringt Getöse, Blechmusik, Orgeln,

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Kurt Tucholsky: Start

Wir sind fünf Finger an einer Hand. Der auf dem Titelblatt und: Ignaz Wrobel. Peter Panter. Theobald Tiger. Kaspar Hauser. Aus dem Dunkel sind diese Pseudonyme aufgetaucht, als Spiel gedacht, als Spiel erfunden – das war damals, als meine ersten

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Ignaz Wrobel: Berlin! Berlin!

Berlin hat keine sehr gute Presse im Reich; voller Haß wird diese Stadt kopiert. Was geht da vor? Einer der Oberschreier im Kampf der Wagen und Gesänge ist Hugenberg. Der hat sich aus den übelduftenden Restbeständen der schmutzigen wiener ›Stunde‹

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Peter Panter: Der Prozeß

Es war ein lächelnder Gerichtshof, vor dem er dringend sich seinen Freispruch verbat. Ludwig Hardt Wenn ich das unheimlichste und stärkste Buch der letzten Jahre: Franz Kafkas ›Prozeß‹ (im Verlag Die Schmiede zu Berlin) aus der Hand lege, so kann

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Peter Panter: Das menschliche Paris

Dienst ist Dienst, und Schnaps ist Schnaps. Deutsches Soldatenwort Vous m’excusez, monsieur, que je vous d’érange … Eine französische Bettlerin Worin besteht der Zauber von Paris? In der Architektur? In der silbrigen Luft? In der Mode? In den Frauen? Im

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Theobald Tiger: Parc Monceau

Hier ist es hübsch. Hier kann ich ruhig träumen. Hier bin ich Mensch – und nicht nur Zivilist. Hier darf ich links gehn. Unter grünen Bäumen sagt keine Tafel, was verboten ist.   Ein dicker Kullerball liegt auf dem Rasen.

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Theobald Tiger: Wenn der alte Motor wieder tackt

Schiebung! Schiebung! Schiebung! Schiebung! Schiebung! Schiebung! Schiebung! Schiebung! Wohin du siehst, wohin du guckst, wohin du hörst, mein Lieber! Sehr wichtig! Wohin du trittst, wohin du spuckst, nur Schieber! Schieber! Schieber! Aber richtig! Nur Noske ist uns lieb und wert,

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Kurt Tucholsky: Wir Negativen

Wie ist er hier so sanft und zärtlich! Wohlseyn will er, und ruhigen Genuß und sanfte Freuden, für sich, für andere. Es ist das Thema des Anakreon. So lockt und schmeichelt er sich selbst ins Leben hinein. Ist er aber

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Ignaz Wrobel: Was darf die Satire?

Frau Vockerat: »Aber man muß doch seine Freude haben können an der Kunst.« Johannes: „Man kann viel mehr haben an der Kunst als seine Freude.« Gerhart Hauptmann Wenn einer bei uns einen guten politischen Witz macht, dann sitzt halb Deutschland

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