Kurt Tucholsky-Gesellschaft

Die Kurt Tucholsky-Gesellschaft widmet sich dem Andenken Tucholskys und der Verbreitung seines Werkes. Alle zwei Jahre vergibt sie den Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik.

Kurt Tucholsky: *1890 in Berlin, † 1935 im schwedischen Exil. Satiriker und Zeitkritiker mit den fünf „PS“: sein eigener Name und vier Pseudonyme. Er gehörte zu den bedeutendsten und meistgelesenen Schriftstellern der Weimarer Republik und vertrat einen linksgerichteten pazifistischen Humanismus, schrieb aber auch Liebesgeschichten. Viele seiner Texte haben noch heute eine verblüffende Aktualität.

Der Verein ist die Traumwelt des Erwachsenen, Märchenland ist er, Wunscherfüllung und Paradies. Im Verein, ja, da ist der Mann noch etwas wert… Da erschließt sich eine ganz neue Welt. (Kurt Tucholsky)

Trotz der spöttischen Kritik ihres Namenspatrons am deutschen Vereinswesen haben sich Tucholsky-Freunde und Tucholsky-Forscher 1988 zur Gründung der Kurt-Tucholsky-Gesellschaft e.V. – kurz KTG genannt – entschlossen, um dem facettenreichen »Phänomen Tucholsky« auf die Spur kommen.

Der Kontakt unter den Mitgliedern wird durch Begegnungen, Workshops, durch Publikationen und durch den mehrmals jährlich versandten Rundbrief gepflegt. Den jährlichen Höhepunkt bilden Tagungen, die mit ihrer Mischung aus wissenschaftlichen Kolloquien, Vorträgen, Exkursionen und kulturellen Veranstaltungen jedem Teilnehmer eine individuelle Auswahl ermöglichen.

Neue Mitglieder in der Gesellschaft sind jederzeit willkommen!

Berlin – die Geburtsstadt Tucholskys, der er in einer Art Hassliebe bis in die zwanziger Jahre hinein treu blieb – ist der Sitz der Gesellschaft. Alle zwei Jahre findet hier eine große Tagung zu Tucholsky statt, zu deren Abschluss der Tucholsky-Preis verliehen wird.

Tucholsky-Veranstaltungen
  1. [Wertheim] Also – wat nu?

    26. Mai um 19:00
  2. [Berlin] Kurt Tucholsky – Kabarett

    26. Mai um 20:00