Kurt Tucholsky-Preis 2019 an Margarete Stokowski

Margarete Stokowski, Von Harald Krichel, CC BY-SA 4.0

PRESSEMITTEILUNG

Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik 2019 an

Margarete Stokowski

Die Kurt Tucholsky-Gesellschaft vergibt den mit 5.000 € dotierten Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik an die Journalistin Margarete Stokowski.

Margarete Stokowski, Von Harald Krichel, CC BY-SA 4.0
Von Harald Krichel – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73584111

Stokowski erhält den Preis insbesondere für ihre Kolumnen, zuletzt gesammelt erschienen im Rowohlt-Verlag und jede Woche zu lesen auf Spiegel Online.

Mit ihrer kompromisslosen Entlarvung gesellschaftlicher Misstände und Schieflagen, ihrer präzisen Sprache und gekonnten Ironie hebt sie die Kolumne auf neue Höhen. Damit steht sie unzweifelhaft in der Tradition Kurt Tucholskys. Ihr geschickter Umgang mit jüngeren und neuen Medien und Ausdrucksformen spiegelt zusätzlich Tucholskys lebenslanges Probieren neuer Ausdrucksformen – stets auf der Suche nach Wirkung. Damit spiegelt ihr Wirken ganz hervorragend den Geist des Werkes Kurt Tucholskys, dessen Tradition zu bewahren Ziel des Kurt Tucholsky-Preises ist.

Die Begründung der Jury im Wortlaut:

» Margarete Stokowski bringt in ihren gesammelten Kolumnen in „Die letzten Tage des Partiarchats“ vor allem eins auf den Punkt: dass wir alle weit davon entfernt sind, in einer gerechten Gesellschaft zu leben. Damit ist häufig, aber längst nicht nur, die Geschlechtergerechtigkeit gemeint. Stokowski rückt Schieflagen in noch krassere Perspektiven und schreibt dabei so einzigartig, lustig, unverfroren und intelligent, dass es unmöglich ist, diese Stimme zu überhören.

Ihre Analysen sind messerscharf. Jeder Satz, jede Metapher, jede Pointe sitzt, und bei aller Ironie schafft sie es, letztlich doch sachlich in ihrer Streitbarkeit zu bleiben. Sie legt mit bestechenden Argumenten den Finger in schwärende Wunden und zwingt die Lesenden dazu, bittere Wahrheiten über sich selbst zu schlucken.

Den Feminismus hat sie im deutschsprachigen Raum clubfähig gemacht und nicht nur die junge Generation zurechtgerüttelt, sondern auch die Älteren daran erinnert, dass der Kampf um Gleichberechtigung noch lange nicht vorbei und das F-Wort ganz sicher nicht eingestaubt ist.

Die kleine Form, die Kolumne, liegt ihr, als wäre sie eigens für Stokowski erfunden worden, und so liefert sie nun schon seit Jahren unermüdlich und unverwechselbar politische Einmischung und entlarvende Polemik.«

Die Preisvergabe findet als Höhepunkt und Abschluss der diesjährigen Jahrestagung » Schriftstellerinnen und Schriftsteller und politisches Engagement« der Kurt Tucholsky-Gesellschaft am 3.11. 2019 im Theater im Palais Berlin statt. Als Laudatorin wird Susanne Mayer, Redakteurin bei der ZEIT, sprechen.

Der Vorstand der Kurt Tucholsky-Gesellschaft dankt der Jury aus Doris Akrap (Sprecherin), Zoë Beck (Sprecherin), Dr. Ulrich Janetzki, Prof. Dr. Stuart Parkes und Nikola Richter für ihre unermüdliche Arbeit.

Weitere Informationen:

Die Preisträgerin:

Margarete Stokowski, geboren 1986 in Polen, lebt seit 1988 in Berlin und studierte Philosophie und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie schreibt als freie Autorin unter anderem für die taz und die ZEIT. Seit 2015 erscheint ihre wöchentliche Kolumne „Oben und unten“ bei Spiegel Online. Ihr Debüt „Untenrum frei“ avancierte zu einem Standardwerk des modernen Feminismus.

Der Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik:

Aus Anlass des 60. Todestages von Kurt Tucholsky wurde 1995 der Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik gestiftet. Alle zwei Jahre werden mit ihm engagierte deutschsprachige Publizisten oder Journalisten ausgezeichnet, die der »kleinen Form« wie Essay, Satire, Song, Groteske, Traktat oder Pamphlet verpflichtet sind und sich in ihren Texten konkret auf zeitgeschichtlich-politische Vorgänge beziehen. Ihre Texte sollen im Sinne Tucholskys der Realitätsprüfung dienen, Hintergründe aufdecken und dem Leser bei einer kritischen Urteilsfindung helfen.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine fünfköpfige Jury; das Preisgeld beträgt seit dem Jahr 2015 5.000 € (bis 2013: 3.000 €).

Die bisherigen Tucholsky-Preisträger sind: Der Journalist Sönke Iwersen, der Wissenschaftler und Publizist Jochanan Trilse-Finkelstein, der Journalist Mario Kaiser, der Journalist Deniz Yücel, der Journalist und Literaturkritiker Volker Weidermann, der Schriftsteller und Satiriker Lothar Kusche, der Journalist und Publizist Otto Köhler, der Journalist und Schriftsteller Erich Kuby, der Journalist Wolfgang Büscher, der Autor und Hochschullehrer Harry Pross, die Schriftstellerin und Journalistin Daniela Dahn, der Schriftsteller und Theologe Kurt Marti, der Journalist Heribert Prantl und der Liedermacher Konstantin Wecker.

Die Kurt Tucholsky-Gesellschaft:

Die Kurt Tucholsky-Gesellschaft wurde 1988 gegründet, um dem facettenreichen »Phänomen Tucholsky« nachzuspüren. Sie will als literarische Vereinigung die Beschäftigung mit Leben und Werk Kurt Tucholskys pflegen und fördern und hat ihren Sitz in Tucholskys Geburtsstadt Berlin. Als Publikationsorgan der Kurt Tucholsky-Gesellschaft erscheint dreimal im Jahr ein Rundbrief. Die Kurt Tucholsky-Gesellschaft gibt zudem eine eigene Schriftenreihe heraus, in der vorrangig die Dokumentationen der von ihr organisierten wissenschaftlichen Tagungen erscheinen. Den jährlichen Höhepunkt der Vereinstätigkeit bilden Tagungen mit wissenschaftlichen Kolloquien, Vorträgen, Exkursionen und kulturellen Veranstaltungen. Aller zwei Jahre vergibt sie den Kurt Tucholsky Preis für literarische Publizistik.

Die aktuelle Jahrestagung der Kurt Tucholsky-Gesellschaft findet vom 1. bis 3. November 2019 in Berlin zum Thema »›Schriftstellerinnen und Schriftsteller und politisches Engagement« statt.

weitere Informationen:

»Das Ende des Patriarchats« bei Rowohlt

»Oben und Unten« auf Spiegel Online

Theater im Palais

Jahrestagung der KTG 2019

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[Berlin] Jahrestagung der Kurt Tucholsky-Gesellschaft

Die Jahrestagung der Kurt Tucholsky-Gesellschaft steht im Jahr 2019 unter dem Thema »Engagierte Literatur oder Kunst um der Kunst willen?«.

Die Tagung an der Humboldt-Universität zu Berlin widmet sich historischen und zeitgenössischen Dimensionen gesellschaftlich und politisch engagierter Literatur und sucht dabei insbesondere nach Anknüpfungspunkten im Werk Tucholskys.

Schriftstellerinnen und Schriftsteller und politisches Engagement

Tagung der Kurt Tucholsky-Gesellschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin
1. bis 3. November 2019

Programm
Tagungsleitung: Dr. Ian King

Freitag, 01.11.

humboldt-universität zu berlin, hauptgebäude, unter den linden 6 10099 berlin foto: heike zappe 10.9.2006 CC BY-SA 3.0 DE

humboldt-universität zu berlin, foto: heike zappe
 CC BY-SA 3.0 DE

Ort: Senatssal im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin

15:00 Anreise der Teilnehmer_innen
16:00 Workshops
1) Tucholskys politisches Engagement im Allgemeinen
2) Tucholsky im Kampf gegen den Faschismus
18:00 Dr. Ian King (London), N.N. (HU Berlin), Begrüßung der Teilnehmerʔinnen*
18:20
Tucholsky-Programm der Vokalpraktischen Klasse der Erich-Fried-Gesamtschule Herne unter Leitung von Katja Block
19:10
Imbiss
19:45
Berichte aus den Workshops
20:15 Dr. Ian King (London), Engagierte Literatur oder Kunst um der Kunst willen?

Samstag, 02.11.
Ort: Senatssal im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin

10:00 Dr. Jan Capek (Pardubice), Vaclav Havel, Schriftsteller, Politiker, Philosoph
11:00 Prof. Dr. Stuart Parkes (Malta): Heinrich Böll und Günter Grass als engagierte Schriftsteller
12:00 Pause
13:30 Heidi Beutin (Stormarn): Engagierte Intellektuelle in der Praxis: Die Literatenrepublik Bayern 1919
14:30 Roman Widder (Berlin): Aporien des Engagements in der Gegenwartsliteratur
15:30 Pause
16:00
Mitgliederversammlung der Kurt Tucholsky-Gesellschaft mit Vorstandswahlen
18:00 Möglichkeit zur Teilnahme an einem gemeinsamen Abendessen

Sonntag, 03.11.
Ort: Theater im Palais
11:00 – 14:00 Verleihung des Kurt Tucholsky-Preises für literarische Publizistik

Tagungsbeitrag: 30 € für Mitglieder / 50 € für Nichtmitglieder. Angehörige der Humboldt-Universität zu Berlin nehmen kostenlos an der Tagung teil. Im Tagungsbeitrag sind enthalten: Teilnahme an der Tagung, Catering am Freitag und Samstag und die Teilnahme an der Preisverleihung am Sonntag.

Anmeldung

Anmeldung zur Jahrestagung 2019

Anmeldung zur Jahrestagung 2019

Straße und Hausnummer
Workshops *
Sie erhalten je nach Auswahl von den Workshop-Leitenden die zugrundeliegenden Texte im Vorfeld der Tagung per email zugesandt.
Die KTG wird versuchen, die Möglichkeit eines gemeinsamen Abendessens anzubieten. Dies hängt von der Höhe der Nachfrage und den zur Verfügung stehenden Kapazitäten ab. Ein Anspruch auf dieses Angebot besteht nicht.
Wird gesendet

Organisatorische Hinweise

Tagungsbeitrag: 30 € für Mitglieder / 50 € für Nichtmitglieder. Angehörige der Humboldt-Universität zu Berlin nehmen kostenlos an der Tagung teil. Im Tagungsbeitrag sind enthalten: Teilnahme an der Tagung, Catering am Freitag und Samstag und die Teilnahme an der Preisverleihung am Sonntag.

Adressen

Tagungsort: Senatssal im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin

Ort der Preisverleihung: Theater im Palais, Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin, Tel.: +49 (0) 30 20 45 34 50

Übernachtung:

Für die individuelle Übernachtungssuche finden Sie Informationen zum Beispiel bei Visit Berlin.

Verkehrsverbindungen:

Die Tagungsorte sind gut zu erreichen. Anreiseinformationen zum:

*Das Graphem ʔ steht für den stimmlosen glottalen Plosiv oder Glottisschlag. Dieser Verschlusslaut erscheint in den meisten Varietäten der deutschen Sprache vor vokalischem Anlaut, beispielsweise Acht [ˈʔaxt], der Alte [deːɐ̯ ˈʔaltʰə] und vor vokalisch anlautenden Wortstämmen in zusammengesetzten Wörtern, beispielsweise beachten [bəˈʔaxtʰən]. In den meisten Varietäten des Deutschen wird dieser stimmlose glottale Plosiv ausgesprochen. Mitunter können zwei verschiedene Wörter im Deutschen nur anhand des Glottisschlags voneinander unterschieden werden (z. B.: das Spiegel-Ei, die Spie-gelei). Die Medienwissenschaftlerin Alena Dausacker schlägt das Graphem als Alternative zu den verschiedenen bisher kursierenden Varianten einer inklusiven, genderneutralen Darstellung vor. Damit ließe sich das häufig als Kontraargument zu den populären Varianten mit Gendersternchen [*] oder Gendergap [_] bzw. dem Hornscheidt’schen [x] vorgebrachte Ausspracheproblem recht elegant lösen. Wir finden diese Idee spannend und haben sie daher hier verwendet. Bitte betrachten Sie dies als ergebnisoffenes Diskussionsangebot bzw. als Experiment und keineswegs als Handlungsaufforderung normativen Charakters.

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Call for Papers: Qualifizierungsschriften zu Tucholsky

Logo der Kurt Tucholsky-Gesellschaft

»› Engagierte Literatur oder Kunst um der Kunst willen? ‹«

Für die wissenschaftliche Tagung der Kurt Tucholsky-Gesellschaft (KTG) vom 1. bis 3. November 2019 in Berlin lädt die KTG junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, ihre Diplom-, Master-, Examensarbeiten oder Dissertationen zum oben genannten Thema, zu Kurt Tucholsky oder anderen Autoren des Weltbühnekreises in einem 20-minütigem Vortrag einem breiteren Publikum vorzustellen und in einen interdisziplinären Diskurs zu treten.

Die Vortragenden erhalten Gelegenheit, ihre Thesen und Forschungsergebnisse zu diskutieren. Es besteht die Möglichkeit, die Beiträge im Dokumentationsband zur Tagung zu publizieren.

Bitte senden Sie bis 15. Juli 2019 ein Exposé (ca. 200 Worte) und einen Kurzlebenslauf an Dr. Ian King, 1. Vorsitzender der Kurt Tucholsky-Gesellschaft per eMail an: king@nulltucholsky-gesellschaft.de oder per Post an:

Kurt Tucholsky-Gesellschaft e.V.
Geschäftsstelle
Besselstraße 21/II
32427 Minden

Weitere Informationen erhalten Sie beim Tagungsleiter Dr. Ian King unter king@nulltucholsky-gesellschaft.de

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Ein Mädchen packt aus, in Düsseldorf

Realsatirische Geschichten von Kurt Tucholsky live auf der Bühne

In 17 Episoden voller weiblicher Tragödien und männlicher Untugenden – voller Leben mit all seinen vergnüglichen Katastrophen erleben Sie wie aktuell, herzerfrischend und ironisch Tucholsky noch heute ist. Wir versprechen Ihnen 90 kurzweilige Minuten, die nicht nur das Zwerchfell lockern, sondern auch den Geist auf Trab halten.

Mit Julia Streich

Auch am 30.11.2018 20:00 Uhr

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Mary Gerold-Tucholskys 120. Geburtstag

Gedenkveranstaltung zum Mary Gerold-Tucholsky 120. Geburtstag

Mary Gerold-Tucholsky war Kurt-Tucholskys zweite Ehefrau und große Liebe

Aus Anlass ihres 120. Geburtstages gestaltet die Kurt Tucholsky Gesellschaft gemeinsam mit der Kurt-Tucholsky-Bibliothek ein Programm mit Lesungen aus den Briefen Tucholskys und Tagebucheinträgen Gerolds. Anschließend folgt ein Interview mit Brigitte Kellner zu ihrem Buch über Mary Gerold.

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[Ausschreibung] Kurt Tucholsky-Preis für literarische Publizistik

Logo der Kurt Tucholsky-Gesellschaft

Der Preis

Der in der Mitgliederversammlung der Kurt Tucholsky-Gesellschaft in Gripsholm 1994 beschlossene Kurt Tucholsky-Preis für literarische Publizistik, wird von der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, mit Sitz in Berlin, verliehen und getragen. Der Preis wird im Zweijahresabstand verliehen.

Die Ehrung erfolgt für politisch engagierte und sprachlich prägnante Werke der literarischen Publizistik, die sich im Sinne des Namensgebers kreativ und kritisch mit zeitgeschichtlichen Entwicklungen und Vorgängen auseinandersetzen und Realitäten hinter vorgeschobenen Fassaden erhellen sowie für nachhaltige künstlerische Interpretationen von Texten Tucholskys.

Der Kurt Tucholsky-Preis für literarische Publizistik kann für journalistische und literarische Werke verliehen werden, wobei ein besonderer Fokus auf die »kleinen Formen« gelegt werden soll.

Die Begutachtung soll sich auf bisher unveröffentlichte oder innerhalb der letzten fünf Jahre veröffentlichte Publikationen beziehen. Möglich ist auch die Auszeichnung eines Lebenswerkes.

Die Preissumme beträgt 5.000 €

Die Jury

Die Jury für die Vergabe des Preises im Jahr 2019 besteht aus:

  • Doris Akrap
  • Zoë Beck
  • Nikola Richter
  • Ulrich Janetzki
  • Dr. Stuart Parkes

Die Jury wählt den oder die Preisträger_in durch Stimmenmehrheit. Sie kann eine Preiszuerkennung aus inhaltlichen oder formalen Gründen ablehnen. Sie kann für nicht ausgezeichnete Vorschläge ehrende Würdigungen aussprechen.

Einreichung von Vorschlägen

Die Ausschreibungsfrist beginnt am 5. November 2018. Die Vorschläge sind bis zum 31. März 2019 an die Geschäftsstelle der KTG zu richten:

Kurt Tucholsky-Gesellschaft e.V.

Besselstraße 21/II

32427 Minden

Tel: 0049-(0)571-8375440

Fax 0049-(0)571-8375449

info@nulltucholsky-gesellschaft.de

Vorschlagsberechtigt für die Würdigung durch den Preis sind die Mitglieder der KTG, frühere Preisträger_innen, ordentliche Mitglieder geistes- und sozialwissenschaftlicher Fachbereiche von Universitäten und Hochschulen, deutschsprachige Verlage und Bibliotheken sowie verantwortliche Redakteur_innen journalistischer Medien.

Mitglieder der Jury sind nicht vorschlagsberechtigt. Eigenbewerbungen sind nicht zulässig.

Die vorgeschlagenen Arbeiten – in Betracht kommen Manuskripte, Bücher, Artikel, Internetbeiträge und audiovisuelle Beiträge – müssen in fünffacher Ausfertigung eingereicht werden, soweit die Einreichung auf analogen Datenträgern erfolgt. Beizulegen ist ein kurzer Lebenslauf des/der Vorgeschlagenen und eine kurze Begründung des Vorschlages. Die Einreichung kann auch digital erfolgen. In diesem Fall ist auf gängige Formate und Vervielfältigbarkeit zu achten.[1]

Die Arbeiten der Preisbewerber_innen müssen in deutscher Sprache verfasst sein.

Die Entscheidung über den/die Preisträger_in erfolgt bis zum 15. September 2019.

Die Annahme des Preises verpflichtet den/die Preisträger_in zu einem öffentlichen Vortrag im Rahmen der Verleihungsfeierlichkeiten. Die KTG darf den Text des Vortrages honorarfrei veröffentlichen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Veröffentlicht am 5. November 2018 durch den Vorstand der Kurt Tucholsky-Gesellschaft.

[1] Da die Beiträge allen Jury-Mitgliedern zugänglich gemacht werden müssen, sind insbesondere seltene Formate oder mit DRM geschützte Beiträge nicht zweckmäßig. In diesen Fällen kann die Jury um Neueinreichung in geeigneter Form bitten. Ist dies nicht erfolgreich, kann die Jury Beiträge ablehnen.

Diese Ausschreibung herunterladen [pdf, 0,2 MB].

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Tucho auf dem Theaterschiff, Hamburg

HEUTE ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN

Chansons, Schnipsel, Texte und Couplets

Ja, wie hieß er denn? Theobald Tiger? Ignaz Wrobel? Peter Panter? Oder doch Kaspar Hauser? Für seine literarischen Arbeiten gab sich Tucholsky ganz verschiedene Namen. Berühmte Komponisten wie Hanns Eisler gaben Ihnen Musik. Berühmt geworden durch den Roman „Rheinsberg: ein Bilderbuch für Verliebte“ hat er ein Unmenge Gedichte und Lieder geschrieben.

Johannes Kirchberg begibt sich mit Kurt Tucholsky auf eine Entdeckungsreise hin zum Beginn des letzten Jahrhunderts. Und er präsentiert die immer noch aktuellen Themen in dem beeindruckenden Chansonabend HEUTE ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN.

Kirchberg singt Tucholsky, er spielt und rezitiert ihn. Mit charmanter Leichtigkeit entführt er in Tucholskys Sicht auf die Welt, erzählt von seinen Reisen, seinen Liebschaften, der Politik und präsentiert Tucholskys scharfzüngigen Humor mit Liedern komponiert von Eisler, Bienert und vor allem Kirchberg selbst.

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Tucho (mit Menü) in Stolberg

Hochverehrtes Publikum, sag mal, bist du wirklich so dumm?

Eine musikalisch-kabarettistische Reise in die 20er und 30er Jahre

Willkommen im Cabaret der 20er Jahre. Willkommen in der guten alten Zeit!

Kurt Tucholsky´s Popularität ist bis heute ungebrochen. Er war einer der bedeutendsten Publizisten, war Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter und Romanschreiber der Weimarer Republik. Und wie aktuell so mancher Text ist, verwundert, verwirrt, entsetzt und belustigt immer wieder.

Werner Richard Heymann war Wegbegleiter und Freund am Berliner Kaberett “Schall und Rauch” und zugleich einer der erfolgreichsten Filmkomponisten seiner Zeit. Heymanns Lieder und Tucholkys Texte lassen schmunzeln, herzhaft lachen und träumen, wie in einem schönen alten Film.

mit 3 Gang (38,00 Euro)

auch am 24.02.2019 und 05.04.2019

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Michendorf: Löcher im Käse

Tina-Nicole Kaiser und Jürgen Wegscheider widmen dem Schriftsteller, Journalisten, Satiriker, Kritiker und Lyriker Kurt Tucholsky einen Abend.

Seine Texte sind mal humorvoll, mal hinterfragend, mal kritisch – und immer auf den Punkt gebracht. Unter dem Titel „Wo kommen die Löcher im Käse her ?“ präsentieren die beiden Schauspieler eine Auswahl aus seinem literarischen Schaffen.

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Uelzen: Tucho und die Frauen

MÄNNER – so in allen ihren Posen FRAU ist FRAU

Lottchen heißt sie und ist eine der vielen Frauen in Tucholskys Werk. Die Journalistin Lisa Matthias outet sich 1962 als Geliebte vom Humanisten und Weltbühne-Herausgeber und dessen literarischer Figur. Sie war es, die Tucholsky inspirierte, seinem „Lottchen“ eine Sprache und einen ganz eigenen Charakter zuzuschreiben. Eine von vielen Frauen, wie mit der der ruhelos Tucholsky sein Glück suchte.

Genug Anlass, sich mit dem Phänomen Tucho und dessen wortsicheren Texten, die er den Frauen in den Mund gelegt hat, zu befassen. Die Schauspielerin Dorit Meyer-Gastell zieht in diesem Programm alle Register ihres komödiantisch- ausdruckstarken Spiels. Begleitet vom Meister am Bajan (Knopfakkordeon) Jurij Kandelja, entwirft sie ein ausdrucksstarkes, zeitloses Bild der Geschlechter und ihrem Spiel untereinander.

Mit Dorit Meyer-Gastell und Jurij Kandelja (Knopfakkordeon)

Regie: Michael Steuer

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Tucholsky-Veranstaltungen
  1. [Berlin] Jahrestagung der Kurt Tucholsky-Gesellschaft

    1. November um 15:00 - 3. November um 14:00
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