Schriftenreihe

Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft

Die Ergebnisse der KTG-Tagungen sind in Sammelbänden dokumentiert, die in einer eigenen Schriftenreihe erscheinen. Die älteren Publikationen (vor 2003) sind im Buchhandel nicht mehr erhältlich. Hierfür verweisen wir auf den antiquarischen Handel.

›Verirrte Bürger‹?

band9coverKurt Tucholsky und der Weltbühne-Kreis zwischen Bürgertum und Arbeiterbewegung. Dokumentation der Jahrestagung 2015 Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 9. Herausgegeben von der Kurt Tucholsky-Gesellschaft durch Ian King. Leipzig, Weißenfels 2016, 194 S.

Ein »verirrter Bürger« – das Thomas-Mann-Zitat über den Möchtegern-Künstler Tonio Kröger kann mit leicht veränderter Begründung auch auf die meisten Autoren der linksdemokratischen Wochenschrift DIE WELTBÜHNE angewandt werden. Sie waren größtenteils bürgerlicher Herkunft, hatten studiert – der Kleinbürgersohn Carl von Ossietzky, der in ärmlichen Verhältnissen in Hamburg aufwuchs, war die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Dafür brachen auch gutverdienende Schriftsteller aus wohlhabenden Hause, wie etwa Kurt Tucholsky oder Kurt Hiller, zumindest von den politischen Ideen her mit ihren Elternhäusern und Hintergründen, suchten wie auch Ossietzky nach einem Bündnis mit dem von ihnen durch seine Lebensweise getrennten Industrieproletariat: eine Hoffnung, die sich bald zerschlug.
Das Thema der Weimarer Linksintellektuellen zwischen Herkunft und politischer Neigung ist schon einmal Gegenstand einer eindrucksvollen literarischen Ausstellung gewesen. Als Thema für die Kurt Tucholsky-Gesellschaft und deren zweijährlichen wissenschaftlichen Berlin-Tagung stellte es allerdings Neuland dar.

Eine Reihe hochkarätiger, eloquenter Fachleute wurde aufgeboten, um verschiedene Autoren und Facetten des Rahmenthemas für die Zuhörer zu erhellen. Diese Dokumentation bietet Gelegenheit, diese nachzulesen.

Ebenfalls dokumentiert sind Laudatio und Dankesrede des Kurt-Tucholsky-Preises für literarische Publizistik, der im Jahr 2015 an den Heine-Forscher und Theaterkritiker Prof. Dr. Jochanan Trilse-Finkelstein verliehen wurde.

Mit Beiträgen von Juliane Leitert, Dr. Ian King, Frank-Burkhard Habel, Prof. Dr. Dieter Mayer, Prof. Dr. Werner Boldt, Prof. Dr. Wolfgang Beutin, Prof. Dr. Heribert Prantl, Dr. Wolfgang Helfritsch und Prof. Dr. Jochanan Trilse-Finkelstein.

Aus dem Inhalt:

Ian King: Vorwort
Juliane Leitert: Die DDR-WELTBÜHNE zwischen Bürgertum und Arbeiterbewegung
Ian King: »Das Bürgertum erliegt der Wucht…« Tucholsky zwischen Bürgertum und Arbeiterbewegung
Frank-Burkhard Habel: WELTBÜHNE-Autoren der Weimarer Republik und ihr geistiger Einfluss auf die WELTBÜHNE ab 1946
Dieter Mayer: »Max, uns haben sie falsch geboren.« Kurt Tucholskys Briefe an Walter Hasenclever
Werner Boldt: Carl von Ossietzky. Ein demokratischer Publizist auf dem Weg vom Bürgertum zur Arbeiterklasse
Wolfgang Beutin: »Oh wie ich diese Geldvampire hasse!« Karl Kraus (1874-1936) oder: Kritischer Humanismus zwischen bürgerlicher Kulturkritik und Revolution
Heribert Prantl: »Erfolg, aber keinerlei Wirkung« (Tucholsky, 1923) – Zum Selbstverständnis des politischen Journalismus heute
Wolfgang Helfritsch: Laudatio für Jochanan Trilse-Finkelstein
Jochanan Trilse-Finkelstein: Mein Weg zu Kurt Tucholsky
Namensregister
Autorenverzeichnis

Titel und Bestellung:
Kurt Tucholsky-Gesellschaft e.V. (Hg.): ›Verirrte Bürger‹?  Kurt Tucholsky und der Weltbühne-Kreis zwischen Bürgertum und Arbeiterbewegung. Dokumentation der Jahrestagung 2015 Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 9. Leipzig, Weißenfels 2016, Verlag Ille & Riemer. Leipzig, Weißenfels 2016, 194 S., 15 Euro, ISBN 978-3-95420-019-1. Die eBook-Ausgabe ist kostenfrei zu erhalten: als Kindle-Version oder als ePub oder als PDF.
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Schriftsteller und Revolution.

Cover Schriftsteller und RevolutionDokumentation der Jubliläumstagung 2013. Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 8. Herausgegeben von der Kurt Tucholsky-Gesellschaft durch Ian King und Steffen Ille. St. Ingbert 2015, 255 S.

Im 25. Jahr ihres Bestehens lud die Kurt Tucholsky-Gesellschaft nach Berlin, um dem Verhältnis zwischen Schriftstellern und der Revolution in verschiedenen Zeiten nachzuspüren. Dieser Band dokumentiert die vielfältigen Beiträge zur Jubiläumstagung.

Untersucht wird unter anderem, welchen Einfluss Schriftsteller überhaupt auf die gesellschaftliche Wirklichkeit haben, ob und inwieweit Tucholsky selbst als Revolutionär gelten kann und darf und welche sprachlichen Mittel er verwandte, um sich für eine demokratische Gesellschaft einzusetzen. Es wird beleuchtet, inwieweit die militaristische Gedankenwelt (der »Schwertglaube«) die öffentliche Meinung der Folgejahre beherrschte, warum »Revolution« für die Schriftsteller der jungen BRD kein Thema war und wie engagierte Literatur in der DDR entstand und sich zu behaupten suchte.

Und natürlich durfte auch ein Blick auf Zeitgenossen nicht fehlen, die möglicherweise der revolutionären Idee näher standen als Tucholsky selbst: Erich Mühsam und Kurt Hiller werden in ihrem Wirken beleuchtet. Die Kritik am Militär war stets ein zentrales Thema in Tucholskys Schriften und so wird zum Abschluss der Frage nachgegangen, ob im Konzept der »Inneren Führung« revolutionäre Ideen zur Militärreform verwirklicht wurden.

Neben den wissenschaftlichen Beiträgen zur Tagung dokumentiert der Band zudem noch die Verleihung des Kurt Tucholsky-Preises für literarische Publizistik an den Journalisten Mario Kaiser. Mit Beiträgen von Daniela Dahn, Wolfram Wette, Ian King, Dieter Mayer, Wolfgang Beutin, Dieter Schiller, Stuart Parkes, Leonore Krenzlin, Jürgen Rose, Gabi Biesinger und Mario Kaiser.

Aus dem Inhalt:
Ian King: Mein Tucholsky-Bild
Daniela Dahn: „Hier bin ich Mensch, hier greif ich ein“ – Was Schriftsteller in Politik und Gesellschaft bewirken können
Wolfram Wette: Kein Abschied vom Schwertglauben. Die deutsche Revolution von 1918/19 und die Folgen
Ian King: Kurt Tucholsky: ein unzeitgemäßer Revolutionär?
Dieter Mayer: „(…) um einer Zeit den Spiegel vorzuhalten, muß man ein guter Glasmacher sein.“ Anmerkungen zu Tucholskys Gebrauch literarischer Schreibweisen
Wolfram Beutin: „den Wahnsinn des Zustands zerstören helfen, das Vernunftreich erbauen helfen“ – Kurt Hiller (1885-1972) – ein deutscher Revolutionär?
Dieter Schiller: Persönlichkeit und Solidarität oder: Über Ausdruck und Tendenz in Erich Mühsams Kunstdenken
Stuart Parkes: Warum waren die BRD-Schriftsteller nach 1945 keine Revolutionäre?
Leonore Krenzlin: Engagierte Literatur in der DDR?
Jürgen Rose: „Jeder Offizier, der seine Dienstgewalt missbraucht, ist vor der Front zu degradieren!“ – Kurt Tucholsky und die „Innere Führung“
Ian King: Begrüßung bei der Verleihung des Kurt-Tucholsky-Preises 2013
Wolfgang Helfritsch: Rede als Jury-Vorsitzender bei der Tucholsky-Preisverleihung
Gabi Biesinger: Laudatio aus Anlass der Verleihung des Kurt-Tucholsky-Preises für literarische Publizistik an Mario Kaiser
Mario Kaiser: Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik. Dankesworte
Autorenverzeichnis
Personenregister

Titel und Bestellung:
Kurt Tucholsky-Gesellschaft e.V. (Hg.): Schriftsteller und Revolution. Dokumentation der Jubliläumstagung 2013. Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 8. St. Ingbert 2015, Röhrig-Universitätsverlag. St. Ingbert 2015, 255 S., 32 Euro, ISBN 978-3-86110-583-1
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Cover 25 Jahre KTG25 Jahre Kurt Tucholsky-Gesellschaft 1988-2013. Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 7. Herausgegeben von der Kurt Tucholsky-Gesellschaft durch Renate Bökenkamp und Ian King unter Mitwirkung von Bernd Brüntrup. St. Ingbert 2014, 138 S.

Kurt Tucholsky (1890-1935): Publizist, Satiriker, Polemiker, Lyriker, Kabarett- und Schlagertexter, Autor von Kurzgeschichten und Rezensionen, Sprachkritiker, Humorist, Kämpfer gegen Militär, Krieg und Faschismus. Genügend Ursachen, 1988 zu seinen Ehren eine literarische Gesellschaft zu gründen. Seither erinnert die Kurt Tucholsky-Gesellschaft an sein 3.200 Artikel umfassendes Werk, organisiert abwechselnd wissenschaftliche Tagungen in Berlin sowie »Kuscheltagungen zur Spurensuche« an wichtigen Orten für seine Karriere. Seit 1995 vergibt die Gesellschaft alle zwei Jahre den Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik an Autoren, die im Geist des Meisters schreiben. In diesem Band erzählen Kenner vom ersten Vierteljahrhundert der KTG-Geschichte. Gründungsanekdoten, Tagungen, unveröffentlichte Vortragstexte, Preisträger, Rück- und Ausblicke. Dieser Band behandelt 25 erlebnisreiche Jahre. Und den noch heute aktuellen Kurt Tucholsky. Mit Beiträgen von Renate Bökenkamp, Frank-Burkhard Habel, Wolfgang Helfritsch, Ian King, Roland Links und Fabian Wolf.

Aus dem Inhalt:
Grußwort
Editorial
Roland Links: Viele Wege führten nach Weiler
Ian King: Denkmalsschändung oder Neuverpflichtung?
Ian King: Kurts wichtigste Liebe
Frank-Burkhard Habel: Die alte Dame und die Jugend
Frank-Burkhard Habel: Auf Reisen mit der KTG
Renate Bökenkamp: Ein bisschen viel Rummel
Frank-Burkhard Habel: Ein Esel schreit nicht
Wolfgang Helfritsch: Kurt Tucholsky und die Schule
Wolfgang Helfritsch: Für den Mut zur Wahrheit
Renate Bökenkamp: Nachrichten aus dem Verein
Ian King: Quo vadis KTG?
Fabian Wolf: Gruß nach vorn
25 Jahre Kurt Tucholsky-Gesellschaft
Mitgliederübersicht der Kurt Tucholsky-Gesellschaft
Publikationen
Autoren und Herausgeber
Bildautoren
Danksagung

Titel und Bestellung:
Kurt Tucholsky-Gesellschaft e.V. (Hg.): 25 Jahre Kurt Tucholsky-Gesellschaft 1988-2013. Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 7. St. Ingbert 2014, Röhrig-Universitätsverlag. St. Ingbert 2014, 136 S., 19 Euro, ISBN 978-3-86110-566-4
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Cover Tucholsky und SpracheTucholsky und die Sprache – Dokumentation der Tagung 2011 »Sprache ist eine Waffe«. Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 6. Hrsg. von Friedhelm Greis und Ian King. St. Ingbert 2012, 187 S.

Kurt Tucholsky war sich der Bedeutung der Sprache für seinen Erfolg wohl bewusst: »Ich bin ein Schriftsteller und wie ich meins sage, ist oft besser als das, was ich sage.« Er war ein leidenschaftlicher Sprachkritiker und -beobachter. Denn die Sprache war Tucholskys wichtigstes Werkzeug, ja seine Waffe. So lautet denn auch der Titel der Tagung, die in diesem Band dokumentiert ist.

Untersucht wird unter anderem, wann und wie Tucholsky Gebrauch vom respektlosen Berliner Dialekt machte und wie sich die Sprache der Presse von der Weimarer Republik bis heute entwickelte. In welcher Situation sich die Lyrik zu Beginn des 20. Jahrhunderts befand und wie Tucholsky auf deren neue Formen einging, ist ebenfalls Gegenstand der Analyse. Auch werden gemeinsame literarische Vorgänger zwischen Tucholsky und dem Dramatiker Heinar Kipphardt sowie ähnliche Techniken beider Schriftsteller erarbeitet. Neben einem Forschungsbericht dokumentiert der Band zudem noch die Verleihung des Tucholsky-Preises 2011 an den Journalisten Deniz Yücel. Mit Beiträgen von Sven Hanuschek, Dieter Mayer, Walter Fähnders, Jan Eik, Paul-Josef Raue, Alexandra Brach, Ian King, Jan Feddersen und Deniz Yücel.

Aus dem Inhalt:
Vorwort
Kurt Tucholsky: Mir fehlt ein Wort

Analysen:
Sven Hanuschek: Der Schnitt durch den Käse – Literarische Sprache und politische Wirklichkeit
Dieter Mayer: Tod der Lyrik? Anmerkungen zur Lyrik-Diskussion in der Weimarer Republik
Walter Fähnders: Tucholskys Lyrik – Ästhetisches Programm und politische Rhetorik
Jan Eik: Tucholskys Gebrauch von Berliner Dialekt
Paul-Josef Raue: Wandel der deutschen Journalistensprache von Tucholskys Zeiten bis heute

Forschungsbericht
Alexandra Brach: Kurt Tucholskys Sprache im Diskurs seines Werkes – Ausführung und erste Ergebnisse des Dissertationsvorhabens

Verleihung des Kurt Tucholsky-Preises 2011
Ian King: Begrüßung
Jan Feddersen: Laudatio auf Tucholsky-Preisträger Deniz Yücel
Deniz Yücel: Dankesrede, Ausgewählte Vuvuzela-Kolumnen

Titel und Bestellung:
Greis, Friedhelm; King, Ian (Hg.): Tucholsky und die Sprache – Dokumentation der Tagung 2011 »Sprache ist eine Waffe«. Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 6. St. Ingbert 2012, Röhrig-Universitätsverlag. St. Ingbert 2010, 187 S., 24 Euro, ISBN 978-3-86110-502-2
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Cover Küsst die FaschistenMit der Schreibmaschine gegen die Katastrophe – Literarische Publizistik wider den Nationalsozialismus. Dokumentation der Tagung 2009 »Küsst die Faschisten, wo ihr sie trefft!«. Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 5. Hrsg. von Friedhelm Greis und Ian King. St. Ingbert 2010, 200 S.

»Ein kleiner dicker Berliner wollte mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten.« So charakterisierte Erich Kästner nach dem Zweiten Weltkrieg seinen einsam im Exil gestorbenen Weltbühne-Kollegen Kurt Tucholsky. Doch nicht nur dieser schrieb in der Weimarer Republik gegen den Faschismus an. Zu den linken Publizisten, deren Kampf gegen den Aufstieg Hitlers und der Nationalsozialisten in diesem Band beschrieben wird, gehörten auch Carl von Ossietzky, Kurt Hiller, Erich Mühsam und Friedrich Wolf. Neben Tucholsky haben Ossietzky und Mühsam das Ende der Katastrophe, die am 30. Januar 1933 ihren Anfang nahm, ebenfalls nicht mehr erlebt.

Über die Einzelporträts hinaus werden drei Streitschriften vorgestellt, die zu Beginn der dreißiger Jahre die Nazi-Bewegung untersuchten und vor dem Sieg des Faschismus warnten. Dass die linke Publizistik in dieser Epoche alles andere als geeint dem gemeinsamen Feind gegenüberstand, ist ebenfalls Gegenstand der Analyse.

Aus dem Inhalt:
Analysen:
Kurt Pätzold: Kurt Tucholsky, die Massen und der deutsche Faschismus · Ian King: Ein Mahner scheitert – Kurt Tucholsky analysiert und bekämpft den Faschismus · Walter Fähnders: Linke Schriftsteller gegen Ende der Republik – Konstellationen und Kontroversen · Dieter Schiller: »Kommt das Dritte Reich?« – Drei Streitschriften gegen die Nazis am Beginn der dreißiger Jahre · Roland Links: Kurt Tucholsky – die Tragik des »tragischen Dichters« · Friedhelm Greis: Carl von Ossietzky, der Weltbühne-Herausgeber im Kampf gegen den Faschismus · Wolfgang Beutin: »Ihr schlagt uns nicht mürbe, ihr tilgt uns nicht, verächtliche braune Knechte!« – Kurt Hiller und der Faschismus · Günther Bruns: »Sich fügen heißt lügen« – Erich Mühsam im Kampf gegen die Faschisten · Hermann Haarmann: »Pour vaincre les ennemis, il faut de l’audace, encore de l’audace et toujours de l’audace!« – Friedrich Wolfs Kampf gegen den Faschismus

Titel und Bestellung:
Greis, Friedhelm; King, Ian (Hg.): Mit der Schreibmaschine gegen die Katastrophe – Literarische Publizistik wider den Nationalsozialismus. Dokumentation der Tagung 2009 »Küsst die Faschisten, wo ihr sie trefft!«. Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 5. Röhrig-Universitätsverlag. St. Ingbert 2010, 200 S., 24 Euro, ISBN 978-3-86110-480-3.
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Cover Der Antimilitarist und Pazifist TucholskyDer Antimilitarist und Pazifist Tucholsky. Dokumentation der Tagung 2007 „Der Krieg ist aber unter allen Umständen tief unsittlich“. Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 4. Hrsg. von Friedhelm Greis und Ian King. St. Ingbert 2008, 244 S.

Kurt Tucholsky war zu Lebzeiten einer der gefürchtetsten Militärkritiker und engagiertesten Kämpfer für den Frieden. Noch heute schreiben sich Kriegsgegner sein Diktum »Soldaten sind Mörder« auf die Transparente. Seine Positionen sind und bleiben eine Mahnung für den Einsatz um Frieden und Völkerverständigung.

Die Autoren analysieren in dem Sammelband, wie sich Tucholsky während und nach dem Ersten Weltkrieg zum radikalen Pazifisten entwickelte und wie er in der Weimarer Republik versuchte, seine Überzeugungen durch Aktionen und Texte zu vermitteln. Da Tucholsky ab 1924 in Frankreich lebte, wird aufgezeigt, wie er sich zum dortigen literarischen Pazifismus verhielt. Ergänzt werden die Beiträge zu Tucholsky durch Aufsätze, die den Militarismus in der Weimarer Republik sowie die Entwicklung des Romanautors Erich Maria Remarque zu einem »militanten Pazifisten« untersuchen.

Über die Aktualität von Tucholskys Positionen diskutieren abschließend Vertreter von Politik, Friedensorganisation und Bundeswehr.

Aus dem Inhalt:
Analysen:
Wolfram Wette: Militarismus in der Weimarer Republik – Reichswehr und Justiz gegen pazifistische Rüstungskritiker · Ian King: Der verhinderte Offizier – Der junge Tucholsky über Militär und Pazifismus · Reinhold Lütgemeier-Davin: Nie wieder Krieg! – Tucholskys Rolle innerhalb der pazifistischen Organisationen der Weimarer Republik · Dieter Mayer: »Vor Verdun« – Tucholskys Kommunikationsstrategien als Teil eines »wirkungsvollen Pazifismus« · Olaf Müller: »Au-dessus de la mêlée« – Tucholsky und der französische Pazifismus · Tilman Westphalen: »Wann wird zum Mord, was man sonst Heldentum nennt?« –Remarque als militanter Pazifist von Im Westen nichts Neues (1928/29) bis zu Zeit zu leben und Zeit zu sterben (1954) · Frank-Burkhard Habel: »Den Moloch des Kriegswahnsinns bekämpfen« – Einführung zum amerikanischen Film Im Westen nichts Neues von Lewis Milestone

Diskussion
Helmut Kramer, Gesine Lötzsch, Jürgen Rose, Uwe Ziesak, Eckart Spoo: Zur Aktualität Tucholskys pazifistischer Positionen

Forschungsberichte
Dagmar Stehring: »Ich malte, was sie nur taten… « – Sprachkritik und Antimilitarismus bei Karl Kraus und Kurt Tucholsky · Ursula Blanke-Kießling: »Dieser Staat ist nicht mein Staat« – Über das Staats- und Verfassungsdenken Kurt Tucholskys · Daniel Wirsching: »Das hat alles nichts mehr mit Ihnen und Ihrer Arbeit zu tun.« – Kurt Tucholsky im Spiegel der zeitgenössischen Kritik (1927–1933)

Titel und Bestellung:
Greis, Friedhelm; King, Ian (Hg.): Der Antimilitarist und Pazifist Tucholsky. Dokumentation der Tagung 2007 „Der Krieg ist aber unter allen Umständen tief unsittlich“. Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 4. Röhrig-Universitätsverlag. St. Ingbert 2008, 244 S., 28 Euro, ISBN 978-3-86110-447-6.
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Cover Tucholsky und die MedienTucholsky und die Medien. Dokumentation der Tagung 2005 „Wir leben in einer merkwürdigen Zeitung“. Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 3. Hrsg. von Friedhelm Greis und Ian King. St. Ingbert 2006, 163 S.

Mit mehr als 3000 Artikeln in über 250 Medien gehörte Kurt Tucholsky zu den produktivsten Journalisten seiner Zeit. Er war ein „Medienmensch“ durch und durch, denn seiner schriftstellerischen Produktion stand ein ungeheurer Konsum an Zeitungen und Zeitschriften, Büchern und Bühnenwerken gegenüber.

Die Autoren des Sammelbandes beschränken sich nicht darauf, das Verhältnis Tucholskys zur Presse zu betrachten. Einzelne Aufsätze beleuchten, auf welch kritische Weise er sich mit dem neuen Medium Film auseinandersetzte und wie er versuchte, Text und Bild wirkungsvoll miteinander in Verbindung zu bringen. Wie intensiv sich Tucholsky mit der Musik beschäftigte und welche Aufnahmen er in seinem Plattenschrank hortete, gehört ebenfalls zu den Themen des Bandes. An den Kompositionen Hanns Eislers wird deutlich gemacht, unter welchen Bedingungen das Werk Tucholskys musikalisch umgesetzt wurde.

Aus dem Inhalt:
Analysen:
Peter Ensikat: Von welchem Tucholsky reden wir? · Ian King: Kurt Tucholsky und die Presse · Dieter Mayer: Kurt Tucholsky und die Bilder · Frank-Burkhard Habel: »Der Film hat mit der Kunst nichts zu tun« – Kurt Tucholsky und das Medium Film · Albrecht Dümling: »Meine kleine Nähmaschine« – Kurt Tucholskys Grammophon-Vorlieben · Christine Hellweg: Hanns Eisler und Kurt Tucholsky

Forschungsberichte
Robert Degournay: Französische Zitate und das Rätsel im Text: Die erste französische Dissertation über die Sprache Kurt Tucholskys · Yuko Yamaguchi: »Am hübschesten sind eigentlich Bücher, die gar keine sind.« Kurt Tucholskys Sammelbände · Roman Mnich: Das Wirken Kurt Tucholskys im Kontext der europäischen Kultur des 20. Jahrhunderts

Titel und Bestellung:
Greis, Friedhelm; King, Ian (Hg.): Tucholsky und die Medien. Dokumentation der Tagung 2005 „Wir leben in einer merkwürdigen Zeitung“. Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 3. Röhrig-Universitätsverlag. St. Ingbert 2006, 163 S., 20 Euro, ISBN 978-3-86110-417-9.
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Cover Tucholskys BerlinTucholskys Berlin. Dokumentation der Tagung 2003 „… ein wahnwitzig gewordenes Dorf“. Schriftenreihe der Kurt-Tucholsky-Gesellschaft, Band 2. Hrsg. von Eckart Rottka und Natalie Rottka. St. Ingbert 2004, 170 S.

Als „…ein wahnwitzig gewordenes Dorf“ bezeichnete Kurt Tucholsky bereits 1913 in Siegfried Jacobsohns Schaubühne seine Geburtsstadt Berlin, die er „nicht liebte, der er aber sein Bestes verdanke“. Als er drei Jahre alt war, verließ die Familie Berlin, um nach sechs Jahren 1899 aus Stettin zurückzukehren. Bis zum April 1915 verbrachte Tucholsky seine Schul- und Studentenjahre in der damaligen Reichshauptstadt. Der verlorene Krieg ließ ihn im Dezember 1918 zurückkehren. Aber schon nach wenig mehr als fünf Jahren verließ er Berlin wieder, diesmal ohne eigentliche Wiederkehr. Nur elf Jahre seines erwachsenen Lebens verbrachte Kurt Tucholsky in Berlin. Die Widersprüche in Leben und Wirken im Verhältnis zu Berlin werfen die interessante Frage auf, ob er sich selbst als Berliner verstand und gesehen werden wollte und ob Berlin – wie es in Ost und West gleichermaßen geschah – ihn zu Recht als einen Berliner in Anspruch nehmen durfte und darf. Die Tagung der Kurt Tucholsky-Gesellschaft im Jahr 2003 sollte untersuchen und aufzeigen, wie der im Wilhelminismus aufgewachsene und erzogene Berliner Großbürgersohn in den lediglich fünf Jahren seines Wirkens im republikanischen Berlin publizistisch, literarisch und politisch Erfolge erringen konnte, die die Grundlage der noch heute andauernden Aktualität seiner Schriften, Texte und Gedanken bilden.

Aus dem Inhalt:
Analysen:
Wolfgang Triebel: Das Wilhelminische Berlin und Tucholskys Widerwillen gegen den preußisch-deutschen Wilhemismus · Susanna Böhme-Kuby: Von Weimar nach Berlin: Tucholskys Nachwelt · Kurt Wernicke: Ein Jahrzehnt Berliner Gymnasial- und Gymnasiastenprobleme (1899-1909) · Jan Eik: Schauriges Berlin – Kriminalfälle zu Tucholskys Zeiten · Ruth Freydank: Tucholsky und das Theater · Uwe Wiemann: „… ein wahnwitzig gewordenes Dorf“ – Die Stadt Berlin und ihr Dialekt · Stefanie Oswalt: „… unterscheide im Objekte die drei Sorten“ – Zur Darstellung der Berlinerin in Tucholskys Werk

Forschungsberichte
Alexander Solloch: Und immer zwischen den Stühlen… – Kurt Tucholsky und die radikale Linke in der Weimarer Republik · Marta Vodicková: „An die geehrte Bewohnerschaft Prags!“ – Kurt Tucholsky und das „Prager Tagblatt“

Titel und Bestellung:
Rottka, Eckart; Rottka, Natalie (Hg.): Tucholskys Berlin. Dokumentation der Tagung 2003 „… ein wahnwitzig gewordenes Dorf“. Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 2. Röhrig-Universitätsverlag. St. Ingbert 2004, 170 S., 20 Euro, ISBN 978-3-86110-296-0.
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Cover Die Weltbühne»Die Weltbühne«. Zur Tradition und Kontinuität demokratischer Publizistik. Dokumentation der Tagung „Wieder gilt: Der Feind steht rechts!“. Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft, Band 1. Hrsg. von Stefanie Oswalt. St. Ingbert 2003, 225 S.

Wie kaum eine andere Zeitschrift symbolisiert die „Weltbühne“ den Kampf der Demokraten und bürgerlichen Linken um den Aufbau einer Republik in Deutschland und deren Erhaltung. Die Autoren des Sammelbandes untersuchen, wie dieses Bemühen in der Justizkritik und Militärkritik sowie in den literarischen Debatten in der „Weltbühne“ zum Ausdruck kommt. Einzelne Aufsätze widmen sich dem Engagement der „Weltbühne“-Autoren Kurt Tucholsky, Carl von Ossietzky, Kurt Hiller und Erich Kästner. Beiträge zur „Neuen Weltbühne“ und zur „Weltbühne“ in der DDR behandeln die Frage der politischen Kontinuität der Zeitschrift. In einem Brückenschlag zur Gegenwart werden abschließend die Möglichkeiten einer demokratischen Publizistik im Kampf gegen radikale rechte gesellschaftliche Strömungen und Rechtsradikalismus diskutiert.

Aus dem Inhalt:
Analysen:
Harry Pross: Die „Weltbühne“ im Kampf gegen Hitler und gegen Rechts. · Manfred Messerschmidt: Militärkritik in der „Weltbühne“ · Bärbel Schrader: Literatur und Kunstdebatten in der „Weltbühne“. Oder: Der schwierige Weg des Siegfried Jacobsohn im Umgang mit Expressionismus und Revolution. · Victor Otto: Kulturkritik zwischen Chaplin und Jazz: Die „Weltbühne“, die USA und der Amerikanismus. · Gerhard Kraiker: Kurt Tucholsky als politischer Publizist der „Weltbühne“ · Georg Fülberth: Aktivismus, Sozialismus, Pazifismus. Herrschaft der „Geistigen“. Kurt Hillers politische Interventionen in der „Weltbühne“. · Stefan Neuhaus: Erich Kästner zwischen Literatur und Journalismus. Konzeptionelle Gemeinsamkeiten der „Weltbühnen“-Beiträge bis 1933. · Werner Boldt: „Ein runder Tisch wartet“. Zu Ossietzkys Aufsatz von 1932 · Dieter Schiller: Die „Weltbühne“ im Prager Exil · Fritz Klein: Die „Weltbühne“ in der DDR. Anknüpfung oder Neuanfang? · Susanna Böhme-Kuby: Die Anwälte der deutschen Einheit. Die Politik der „Weltbühne“ 1946-1949

Diskussion
Kerstin Decker, Mathias Greffrath, Jörn Schütrumpf, Eckart Spoo, Claudia Henne: „Der Feind steht rechts“. Perspektiven einer demokratischen Publizistik.

Forschungsberichte
Uwe Wiemann: Paradigmenwechsel oder literarische Mimikri: Kurt Tucholsky und die Politisierung des Kabaretts · Maren Düsberg: „Soll ich aufstehn und das Schreiben lassen?“ Kurt Tucholsky und Franz Kafka im Vergleich · Erika Jäger: Ernst Tollers „späte Dramen“. · Peter Kabus: Hätte Tucholsky für die DDR-„Weltbühne“ geschrieben? Zur Geschichte einer Zeitschrift zwischen humanistischer Tradition und Parteijournalismus.

Titel und Bestellung:
Oswalt, Stefanie (Hg.): Die Weltbühne. Zur Tradition und Kontinuität demokratischer Publizistik. Dokumentation der Tagung „Wieder gilt: Der Feind steht rechts!“. Schriftenreihe der Kurt-Tucholsky-Gesellschaft, Band 1. Röhrig-Universitätsverlag. St Ingbert 2003. 225 S., 24 Euro, ISBN 978-3-86110-336-3.
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»Halb erotisch – halb politisch«. Kabarett und Freundschaft bei Kurt Tucholsky. Dokumentation der KTG-Tagungen 1999 und 2000. Hrsg. von Stefanie Oswalt und Roland Links. 202 S., Oldenburg 2000.

    Inhalt: Wolfram Wette: Risse im Fundament. Die frühen Jahre der Weimarer Republik unter der Last des militaristischen Erbes; Ian King: Wir Negativen. Kurt Tucholsky als »politischer Seismograph«; Volker Kühn: Eine Unglückliche Liebe. Tucholsky und das Kabarett; Harald Vogel: Kurt Tucholsky und Erich Kästner. Ein wirkungstypologischer Vergleich ihrer Kabarett-Texte; Walter Rösler: »Ich will mit anderen Lippen reden zu diesem Volke…« Anmerkungen zu Walter Mehring; Wolfgang U. Schütte: Erich Weinert und Hans Reimann. Zwei ungleiche Freunde; Jürgen Schebera: »Für Ernst von der musikalischen Stadtküche…« Wie Tucholsky 25 Jahre Posthum endlich »seinen« Komponisten fand; Fritz Hackert: Wo ist man zu Hause? Vom Unbehagen und vom Harmoniegefühl des Kurt Tucholsky; Roland Links: »Freundschaft, das ist wie Heimat« Biographische Vermutungen; Stefanie Oswalt: »Jeder hat mal einen Vater gebraucht…« Kurt Tucholsky und sein Mentor Siegried Jacobsohn.

Literatur und Revolution 1848-1918. Dokumentation der KTG-Tagung 1998. Hrg. von Michael Hepp. 193 S., Oldenburg 1998.

    Inhalt: Harry Pross: Gedenktage und der »große revolutionäre Zitatenschatz«; Wulf Wülfing: »Der Geist der Revolution ist … unsterblich«; Michael Hepp: »Die Revolution, oder das, was die Deutschen so nennen«; Gerhard Kraiker: »Führer – das wollen alle sein. Helfen will keiner!«; darüberhinaus Beiträge zum zehnjährigen Bestehen der KTG von Roswitha Ennemoser, Harry Pross, Gustav Huonker, Roland Links.

Kurt Tucholsky und die Justiz. Dokumentation der KTG-Tagung 1997. Hrsg. von Michael Hepp. 212 S., Oldenburg 1998.

    Inhalt: Hans Wrobel: Tucholsky und die Justiz. Ein Überblick; Michael Hepp: Angeklagter Dr. iur. Kurt Tucholsky; Bernhard Weck. Strafrecht, Strafjustiz und »politische Justiz« in Tucholskys Werk; Roland Links: Tucholskys juristisches Engagement im Kontext politischer Organisationen; Heinrich Senfft: Richter und andere Menschen – Das Richterbild Kurt Tucholskys; Eckart Rottka: Dr. iur. Kurt-Tucholsky – der unerhörte Justiz-Kritiker; Dokumentation: Bernhard Weck: Wider den »Dreimännerskat der Justitia«

Kurt Tucholsky und das Judentum. Dokumentation der KTG-Tagung 1995. Hrsg. von Michael Hepp unter Mitarbeit von Kirsten Erwentraut und Roland Links, 216 S., Oldenburg 1996.

    Inhalt: Michael Hepp: »Dieser Jude Tucholsky hat Deutschland, hat Westeuropa noch manches zu sagen«; Walter Grab: Kurt Tucholsky und die Problematik des jüdischen Selbsthasses; Ingrid Belke: »Antisemitismus habe ich nur in den Zeitungen zu spüren bekommen, im Leben nie.«; Wolfgang Benz: »Man muß sich schämen, Jude zu sein.«; Stefanie Brauer: Die ›Weltbühne‹ und die Juden; Giovanni die Stefano: Die Monologe des Herrn Wendriner – ein Fall von jüdischem Selbsthaß?; Birgit Stengel: Jakob Wassermanns Weg als Deutscher und Jude; Julia Bernhard/ Hans-Harald Müller: Arnold Zweig und Kurt Tucholsky; Julius H. Schoeps: Die Flucht in den Haß; Michael Daxner: Zur Theorie der Inszenierung der Juden in Deutschland.

»Schweden – das ist ja ein langes Land«. Kurt Tucholsky und Schweden. Dokumentation der KTG-Tagung 1994. Hrsg. von Michael Hepp und Roland Links. 246 S., Oldenburg 1994.

    Inhalt: Olle Hambert: 1929 – Kindheit in Mariefred; Thomas von Vegesack: Die intellektuellen und die Macht; Harry Pross: »Zivilisationsliterat« – ein deutsches Stigma; Beate Schmeichel-Falkenberg: Lisa Matthias und Gertrude Meyer – Bausteine zu ihrer Biographie; Gustav Huonker: »Liebe Herzensnuuna«; Christoph Schottes: »Mensch, Mensch – der Oss… Ich denke immerzu daran.« Tucholsky und Ossietzky nach 1933, Renke Siems: Republikanische Mystik und Péguy; Beate Porombka: Die Forderung nach einer neuen Doktrin – Kurt Tucholskys Exiljahre und L’Orde Nouveau, Kirsten Erwentraut: »Auch hier: es geht nicht ohne Freud« Schloß Gripsholm – eine »kleine Sommergeschichte«?; Helmut Müssener: Gott hat die Welt und der Führer hat Ordnung geschaffen. – Schwedische ›Naivität‹ und ihre Hintergründe; Olle Hambert: Tucholsky und die schwedischen Behörden – ein von Mythen belastetes Bild; Jochen Reinert. Tucholsky in Skandinavien. Spurensuche eines Journalisten; Beate Schmeichel-Falkenberg: Laudatio auf Zenta Bergkvist, Sonja Thomassen und Inga Mellin anläßlich der Ehrenmitgliedschaft in der KTG.

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Tucholsky-Veranstaltungen
  1. [Burgdorf] Augen in der Großstadt

    29. April um 20:00
  2. [Neunkirchen] ALSO – WAT NU?

    28. Mai um 18:00 - 19:30
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