[Neunkirchen] ALSO – WAT NU?

Kurt Tucholsky: Feuilletons, Gedichte & Chansons

Mitwirkende: Antje und Martin Schneider (Wort), Angela Maria Stoll, (Klavier), Berlin
Bei Kurt Tucholsky sollte es keines besonderen Anlasses bedürfen, ihn zu hören. Auch wenn es natürlich von ihm viele Texte gibt, die nur im Bezug zur Entstehungszeit zu entschlüsseln sind, ist er mit ebenso vielen bis heute immer aktuell geblieben.
Aus diesen wurde von den Berliner Künstlern eine Auswahl getroffen, die mit ihrem Bezug auf unsere Zeit, also ein Dreivierteljahrhundert nach ihm, schon verblüfft. Und – sie bewegt sich etwas abseits allzu bekannter Pfade, die zu Tucho führen auf das Witze erzählende Ehepaar wurde bewußt verzichtet. Es gibt also u.U. auch für Tucholsky-Kenner Entdeckenswertes! Die Chansoneinlagen werden von Martin Schneider bestritten, der als Professor für szenischen Unterricht an der HfM Hanns Eisler in Berlin ganzen Generationen von Gesangsstudenten die ersten Schritte auf die Bühne erleichterte.
Dazu gibt es Musik der berühmten Zwanziger Jahre; Kompositionen bekannter Unterhaltungs-Musiker der Zeit und von Kurt Tucholsky selbst.
 

[Achim] »Also wat nu?«

Kurt Tucholsky – Feuilletons und Gedichte.
Eine musikalische Lesung mit dem Berliner Schauspiel-Ehepaar Antje und Martin Schneider.
Bei Kurt Tucholsky sollte es keines besonderen Anlasses bedürfen, ihn zu hören. Auch wenn es natürlich von ihm viele Texte gibt, die nur im Bezug zur Entstehungszeit zu entschlüsseln sind, ist er mit ebenso vielen bis heute immer aktuell geblieben. Aus diesen wurde eine Auswahl getroffen, die mit ihrem Bezug auf unsere Zeit, also ein Dreivierteljahrhundert nach ihm, schon verblüfft.
Dazu gibt es Musik der berühmten Zwanziger Jahre-Kompositionen bekannter Unterhaltungsmusiker der Zeit und von Kurt Tucholsky selbst.
 

[Wertheim] Also – wat nu?

Das Berliner Ensemble Antje und Martin Schneider gastiert im Wertheimer Hofgartenschlösschen. Ihre literarisch-musikalischen Programme, unter anderem zu Goethe, Mendelssohn und Bach lockten in den vergangenen Jahren viele Zuhörer an.
Am Donnerstag, 26. Mai, steht der Schriftsteller Kurt Tucholsky im Mittelpunkt. Um 19 Uhr lesen die Berliner unter dem Titel „Also wat nu?“ Feuilletons und Gedichte von Tucholksky. Die Texte kommentiert die Pianistin Angela Stoll mit Stücken von F. Hollaender, H. Eisler, W. Kollo und P. Linke musikalisch.
Martin Schneider wurde 1938 in Merseburg geboren. Er studierte Germanistik und Musikwissenschaft in Halle und war als Opernregisseur an verschiedenen Theatern und als Professor für Szenischen Unterricht an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin tätig.
Antje Schneider wurde 1946 in Finsterwalde geboren. Nach der Buchhändlerlehre hat sie als Buch- und Musikalienhändlerin gearbeitet. Nebenbei Daneben war sie beim Rundfunk tätig und hat Musikvorträge gehalten. Bis 1993 war sie bei der Deutschen Schallplatten GmbH Berlin Beschäftigt und war danach freischaffend. Seit mehreren Jahren ist sie gemeinsam mit Martin Schneider Autorin und Interpretin von literarisch-musikalischen Programmen.
Pianistin Angela Stoll absolvierte ihr Klavierstudium in Düsseldorf und lebt seit 1984 in Berlin, wo sie an verschiedenen Bühnen die musikalische Leitung hatte. Sie ist Korrepetitorin des Studio Chors Berlin und arbeitet mit Instrumentalisten und Sängern aus Klassik, Chanson und Musical zusammen. Ihre zahlreichen Konzertauftritte mit namhaften Künstlern führen sie durchs In- und Ausland, zuletzt nach Namibia.