[Lüneburg] Tucholsky-​Abend

,Lesung, Lüneburg, Eine lit­er­arische Col­lage, vor­ge­tra­gen von Thomas Ney, unter dem Titel „sprechen-​schreiben-​schweigen — eine biographis­che Rückreise“.

Mary Gerold-Tucholskys 120. Geburtstag

Gedenkveranstaltung zum Mary Gerold-Tucholsky 120. Geburtstag

Mary Gerold-Tucholsky war Kurt-Tucholskys zweite Ehefrau und große Liebe

Aus Anlass ihres 120. Geburtstages gestaltet die Kurt Tucholsky Gesellschaft gemeinsam mit der Kurt-Tucholsky-Bibliothek ein Programm mit Lesungen aus den Briefen Tucholskys und Tagebucheinträgen Gerolds. Anschließend folgt ein Interview mit Brigitte Kellner zu ihrem Buch über Mary Gerold.

Tucho in der VHS Duisburg

Der Chronist und Kritiker der Weimarer Republik. Viele berühmte Menschen bettelten um seine Lieder, die er ihnen auf den Leib schrieb.

Kurt Tucholsky (1890 – 1935) war einer der wichtigsten Chronisten und Kritiker der Weimarer Republik. Als Journalist und Schriftsteller veröffentlichte er u. a. Rezensionen, Glossen, Kommentare, Essays, kleine Geschichten, Romane und Gedichte. Er war auch einer der gefragtesten Texter für Kleinkunstbühnen. Viele berühmte Schauspieler und Schauspielerinnen, Sänger und Sängerinnen bettelten um seine Lieder. Er dichtete ihnen Chansons „auf den Leib“.

Tucholsky schrieb mit Leidenschaft, wollte auf das Bewusstsein der Menschen Einfluss nehmen und die gesellschaftliche Situation verändern. Schließlich sah er sich kläglich gescheitert. Seine Bücher wurden 1933 öffentlich verbrannt und er wurde ausgebürgert. Vereinsamt und resigniert nahm er sich im schwedischen Exil das Leben.

Der Vortrag wird mit Aufnahmen von berühmten Chansons des Autors umrahmt.

Lesung mit Einführung von Werner Seuken

Rodewisch: Tucholsky-Abend

Zum wiederholten Mal gastiert der Berliner Schauspieler und Kabarettist Wolf Butter im Schlößchen Rodewisch. Diesmal stehen Texte von Kurt Tucholsky auf dem Programm.

Butter, Garant für gute Unterhaltung, widmet sich der heiteren Seite der Dichter, verknüpft dabei literarische Texte mit Anekdoten aus dem Leben der Schriftsteller und untermalt diese mit musikalischen Einlagen. Dabei fällt auf, welche Aktualität die Texte und Gedichte aus den zwanziger Jahren noch heute beweisen.

Wolf Butter, ein Allroundkünstler, studierte Musik, Schauspielkunst und Komposition. Er ist als Dozent am Max-Reinhard-Seminar in Wien und an der Hochschule für Darstellende Kunst in Berlin tätig. Doch sein wahres Leben ist die Bühne. Er spielte an zahlreichen deutschsprachigen Theatern, führte ebenfalls Regie. In seinen Soloprogrammen erweckt er Verse zum Leben und begleitet sich selbst am Klavier. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

Hannover: Tucho und Heimat

Calenberger Literatur-Frühstück
Leibniz Theater präsentiert… …die Lesereihe von und mit Peter Behnsen
Heute: Kurt Tucholsky, Heimat
Einlass: ab 9:45 Beginn Lesung: 11 Uhr
Eintritt 19,00 Euro, ohne Frühstück 9,00 Euro

Kiel: Schloss Gripsholm

In der Reihe Stenzel liest:
„Schloss Gripsholm. Eine Sommergeschichte“ lautet der Titel einer Erzählung, die Kurt Tucholsky im Jahre 1931 veröffentlichte. Die heiter-melancholische Liebesgeschichte zählt zu den bekanntesten Werken des Autors. Horst Stenzel präsentiert am 28. Mai 2018 Auszüge daraus. Als Gastleserin ist diesmal Antje Schlaich dabei, die derzeit im Polnischen Theater Kiel in dem Stück „Granaten“ von Joanna Murray-Smith zu sehen ist.

Gelsenkirchen: Tucho und die Frauen

MÄNNER – so in allen ihren Posen FRAU ist FRAU

Lottchen heißt sie und ist eine der vielen Frauen in Tucholskys Werk. Die Journalistin Lisa Matthias outet sich 1962 als Geliebte vom Humanisten und Weltbühne-Herausgeber und dessen literarischer Figur. Sie war es, die Tucholsky inspirierte, seinem „Lottchen“ eine Sprache und einen ganz eigenen Charakter zuzuschreiben. Eine von vielen Frauen, wie mit der der ruhelos Tucholsky sein Glück suchte.

Genug Anlass, sich mit dem Phänomen Tucho und dessen wortsicheren Texten, die er den Frauen in den Mund gelegt hat, zu befassen. Die Schauspielerin Dorit Meyer-Gastell zieht in diesem Programm alle Register ihres komödiantisch- ausdruckstarken Spiels. Begleitet vom Meister am Bajan (Knopfakkordeon) Jurij Kandelja, entwirft sie ein ausdrucksstarkes, zeitloses Bild der Geschlechter und ihrem Spiel untereinander.

Mit Dorit Meyer-Gastell und Jurij Kandelja (Knopfakkordeon)

 

Dorit Meyer-Gastell,Jurij Kandelja

[Leipzig] Der Feind steht rechts!

Kurt Tucholsky (1890-1935) war einer der wichtigsten Publizisten der Weimarer Republik, er gilt nach Goethe als meistzitierter deutscher Autor und polarisiert heute nicht weniger als zu seinen Lebzeiten – egal, ob es um ob »Soldaten sind Mörder« oder »Was darf Satire?« geht.
Die ungebrochene Bedeutung und Aktualität des glänzenden Satirikers, brillanten Journalisten und herausragenden Humoristen zeigt sich in dieser Lesung, die unter dem Titel »Der Feind steht rechts« den politischen Publizisten in den Mittelpunkt stellt.
Es liest: Steffen Ille, Buchhändler und Verleger. Mitglied im Vorstand der Kurt Tucholsky-Gesellschaft.

Eine Veranstaltung im Rahmen von »Leipzig liest« 2018

[Fellheim] Tucholsky & Klarinette

Ein literarisch-musikalischer Abend mit Texten von Kurt Tucholsky vorgetragen von dem Schauspieler Richard Aigner musikalisch umrahmt von Günther Schwanghart (Klarinette).

Kartenvorverkauf über die Buchhandlung Javurek, Memmingen.

Richard Aigner, geb. 1957 in Augsburg, Schauspiel-Ausbildung an der staatl. Musikhochschule in Saarbrücken; frühere Theaterengagements in Detmold, Münster, Kaiserslautern, Saarbrücken, LTS Memmingen, Salzburg, München, Zürich. Seit 2004 freiberuflich tätig, arbeitet u.a. an Theatern in Neu-Ulm, Bruneck, Kempten.
Günter Schwanghart, geb. 1959 in München, hatte als 5-jähriger viel Spaß beim Blockflötenspielen, während der
Schulzeit Unterricht und bereits Aufführungen mit C- und F-Blockflöte. Später dann auch Klarinettenausbildung an der Musikschule des Richard-Strauss-Konservatoriums München, im neuen Jahrtausend: zunehmende Beschäftigung mit Klezmermusik in Kombination mit anderen Stilrichtungen.
 

Theater Coesfeld: Tucholsky in Schweden (Texte aus Schloss Gripsholm)

1931 erschien sein Roman „Schloss Gripsholm“, eine unbeschwerte, leichthin erzählte Sommer-geschichte, amüsant, fröhlich und idyllisch, aber nicht sentimental. Sie enthält offenbar autobiograsche Züge, denn von Ende April bis Mitte Oktober 1929 hielt Kurt Tucholsky sich mit seiner Geliebten, der Journalistin Lisa Matthias, in dem kleinen Badeort Fjälltorp Läggesta am Ufer des Mälarsees gegenüber Schloss Gripsholm auf.

JOHANN VON BÜLOW hat sich vor allem als Theaterschauspieler einen Namen gemacht. Der Neffe von Loriot ist aber auch aus zahlreichen Fernseh- und Kinolmen bekannt. Johann von Bülows Schau-spiellaufbahn beginnt 1992 an der „Otto-Falckenberg- Schule“ in München. 1995 übertrug man ihm seine erste Filmrolle an der Seite von Franka Potente in der Komödie „Nach Fünf im Urwald“. Seitdem erlebt man ihn auf der Bühne, auf der Leinwand und vor dem Bildschirm als vielseitigen und über-zeugenden Akteur. 2006 gründeten Karla Haltenwanger, Birgit Erz und Ilona Kindt das TRIO BOULANGER. Neben ihrem klassischen und romantischen Repertoire sind die Musikerinnen gefragte Interpretinnen Neuer Musik. 2012 startete das Ensemble seine eigene Konzertreihe, die „Boulangerie“. In dieser Konzertreihe kombinieren die Musikerinnen klassisches Repertoire mit einem zeitgenössischen Stück, dessen Komponist während des Konzerts interaktiv anwesend ist. Das Trio benannte sich nach Nadia und Lili Boulanger – zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten mit kompromisslosem Einsatz für die Musik.

http://www.konzerttheatercoesfeld.de/spielplan/konzert/wort-und-musik/tucholsky-in-schweden-texte-aus-schloss-gripsholm-386.html